Im Jänner 2017 starteten an der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien vier neue gemeinsame Clusterprojekte als Brückenschlag in der Forschung zwischen beiden Universitäten. Bearbeitet werden Themen von Gehirn- bis hin zu Krebsforschung.

Ziel der gemeinsamen Forschungsschwerpunkte von Universität Wien und MedUni Wien, die 2011 als "Forschungscluster" eingerichtet und 2016 in "Interuniversitäre Clusterprojekte" umbenannt wurden, ist die Förderung translationaler Forschung und innovativer Kooperation.

Nach dem Erfolg der ersten sechs Cluster haben die Rektorate beider Universitäten in einer Neuausschreibung nun auf Basis einer internationalen Begutachtung die vier besten aus insgesamt 33 Projektanträgen ausgewählt. Die neuen interuniversitären Forschungscluster starteten im Jänner 2017 und laufen drei Jahre.

Roland Beisteiner, MedUni Wien, Universitätsklinik für Neurologie, gemeinsam mit Tecumseh Fitch, Universität Wien, Fakultät für Lebenswissenschaften: "Shared and modular resources in the human brain as a basis for new therapeutic interventions."

 

 

Steffen Hering (Department für Pharmakologie und Toxikologie) und Thierry Langer (Department für Pharmazeutische Chemie), Universität Wien, gemeinsam mit Stefan Böhm, MedUni Wien, Zentrum für Physiologie und Pharmakologie: "Novel scaffolds for improved antiepileptic drugs."

David Berry, Uni Wien, Department für Mikrobiologie und Ökosystemforschung, gemeinsam mit Angelika Berger, MedUni Wien, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde: The premature gut microbiome and the influence on neonatal immunity, brain development and white matter injury - The PreMiBraIn study

Walter Berger, MedUni Wien, Universitätsklinik für Innere Medizin 1, gemeinsam mit Bernhard K. Keppler, Universität Wien, Institut für Anorganische Chemie: "Translational Cancer Therapy Research."

Vizerektor Tyran, Uni Wien:

"Die Projekte stärken die Brücke zwischen der Uni Wien und der MedUni Wien und fördern den Transfer von Grundlagenwissen zur patientenorientierten Anwendung. Da sich dieses Modell der Förderung in der Vergangenheit gut bewährt hat, wurden nach einem Call und einem kompetitiven Auswahl-verfahren vier Projekte ausgewählt, die in den kommenden drei Jahren gefördert werden. Die Uni Wien und die MedUni Wien leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der translationale Forschung am Wissenschafts-standort Wien."

Vizerektorin Fritz, MedUni Wien

„Die in einem internat- ionalen peer-review Verfahren ausgewählten Projekte bekommen eine „Seedfinanzierung“ um langfristige Forschungs-kooperationen zwischen Meduni Wien und Uni Wien aufzubauen. Inhaltlich stärken die Projekte nicht nur die Brücke zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung, sondern auch unsere Forschungs-schwerpunkte Imaging, Immunologie, Neurowissenschaften und Onkologie.“